Friedenserziehung

Friedenserziehung

Das Ziel der School of Peace Fvg besteht darin, einen Lernansatz zu entwickeln, um das Bewusstsein und die Kultur des Friedens durch ein vielfältiges Netzwerk zu fördern. Hierfür unterstützt und organisiert die School of Peace Fvg Aktivitäten der Friedenserziehung. Nicht nur Lehrer*innen sind für die Bildung zuständig, jeder hat die Möglichkeit ein Leben lang zu lehren und lernen.

In Workshops, die von Expertinnen und Experten mit unterschiedlichem sprachlichen, kulturellen, sozialen, philosophischen, religiösen und beruflichen Hintergrund geleitet und nach partizipativen Formen organisiert werden, wird ein konstruktiver und dynamischer Austausch von persönlichem Fachwissen und die Erarbeitung von Themen der Friedenserziehung ermöglicht.

Friedenserziehung auf persönlicher, familiärer und sozialer Ebene

Friedenserziehung auf persönlicher und auf familiär-sozialer Ebene wird durch Aktivitäten verfolgt, die Akzeptanz, beobachtende Reflexion und Verständnis, Empathie und Zusammenarbeit fördern. So wird die Kompetenz im sozialen Miteinander gestärkt.

Friedenserziehung in Lerngruppen und Institutionen

Friedenserziehung in Lerngruppen und Institutionen, verstanden als persönlich erfüllende und sozial konstruktive Integration jedes Bürgers, wird durch die Variation und Diversifizierung des pädagogisch-didaktischen Angebots unter Berücksichtigung der unterschiedlichen kognitiven Profile und Lebensschicksale und Sichtweisen sowohl der lernenden als auch der lehrenden/erziehenden Personen angestrebt.

Friedenserziehung auf sozio-kulturell-politischer Ebene

Friedenserziehung auf sozio-kulturell-politischer Ebene  strebt an:

– das Entstehen eines öffentlichen Bewusstseins über die Entwicklungs- und Funktionsweisen der verschiedenen Arten von Intelligenz, Persönlichkeit, Willen und ethischer Reife, die in einer sozialen Gruppe koexistieren können.

– das Verständnis jeder Persönlichkeit als das Ergebnis einer Entwicklung des freien Willens in einer zunächst gegebenen, dann aber gewählten Umgebung, nach dem Prinzip der Mobilität und des freien Zugangs zu und der Vermittlung von Informationen und Wissen.

– die Berücksichtigung jedes Weltbürgers, ungeachtet seines Alters, Geschlechts, seiner Herkunft, seines kulturellen und religiösen Hintergrunds, seines Bildungsniveaus, der Quantität und Qualität seiner aktiven Fähigkeiten.

– die Anerkennung der natürlichen Neigung jedes Menschen zu einem selbstbestimmten Leben, in dem sein wertvoller Beitrag zur Gesellschaft nur dann wirksam warden kann, wenn er von seinem sozialen Umfeld auf allen Ebenen  akzeptiert und integriert wird.

– die Einbeziehung der Umwelt einer sozialen Gruppe, die als höchst relevant für die soziale, kulturelle und menschliche Entwicklung einer sozialen Gruppe und jedes Individuums betrachtet wird.

Das Hauptziel unserer friedenserzieherischen Aktivitäten wird sein, die Umsetzung der Charta der Grundrechte der europäischen Bürgerinnen und Bürger in jedem Land zu analysieren und Vorschläge und Anregungen insbesondere für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jedem europäischen Land zu definieren. Dies soll durch Aktivitäten geschehen, die zunächst in jedem Partnerland entwickelt, und deren Ergebnisse im Austausch mit den europäischen Partnern zur Ausarbeitung eines gemeinsamen Dokuments zugrunde gelegt werden. Dieses wird an folgende Institutionen weitergeleitet: EU-Parlament, EU-Kommission, Europarat sowie an Politiker und Programme, die sich der Umsetzung der Charta verpflichtet fühlen.

 

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Photo credits: Matteo De Luca, Sameena Corrado e Corrado Altran, Tatjana Schmidt